IKI-50_1F_SW

IKI-50_1F_SW

Load-Monitoring and Load-Control, Failure-Monitoring and Failure-Tripping

Monitoring of all electrical measurement values Currents, Voltages including all related... more
Product information "IKI-50_1F_SW"

Monitoring of all electrical measurement values

  • Currents, Voltages including all related readings
  • Possibility for control of motors or tripping coils.
  • Integrated capacitor buffer for 1 or 2 tripping coils

Two basic versions available

  • IKI-50_1F for monitoring and control of one feeder
  • IKI-50_2F for monitoring and control of two or three feeders (e.g. incoming and outgoing feeder and transformer feeder)

Three basic functions for distribution network optimizing in one device:

  • Directional load monitoring and load control
  • Directional failure detecting (short-circuit and earth fault) for all network types including failure forecast
  • ATS (Automatic Transfer Switch), see seperate datasheet on the left

Allgemein

Schutzgrad

IP 20

Isolationsspannung

1 kV, 1 Minute

Gehäuse

DIN 43700

Empfohlener Ausschnitt

92 x 45 mm

Anschlusskabelquerschnitt

max. 2,5 mm2

Betriebstemperaturbereich

-25 °C .. +55 °C (max. 40 °C während Kalibrierung)

Betriebstemperaturbereich

-30 °C .. +70 °C erweiterter Bereich (Messabweichung 10%)

Lagertemperaturbereich

-25 °C .. +70 °C

Anzeigepuffer

6 h, wartungsfreier Kondensatorpuffer

Lastfluss-Messwerte

Nullstrom I0

x

Leiterströme I1, I2, I3

x

Phasenlagen I12, I23, I31

x

Nullspannung U0

x

Leiter-Erdspannungen U1, U2, U3

x

Verkettete Spannungen U12, U23, U31

x

Phasenlagen U12, U23, U31

x

Wirk-, Blind-, Schein-Leistung und -Arbeit

x

Phasenverschiebung cos-phi

x

Frequenz

x

Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B über Dauer dt

x

Min- u. Maxwerte der Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B über Dauer dT

x

Min- u. Maxwerte der Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B seit Rücksetzung

x

Genauigkeit Strommesswerte

3 % vom Messwert

Genauigkeit Spannungsmessung in Verbindung mit CAPDIS

3 % vom Messwert nach Kalibrierung

Genauigkeit Spannungsmessung in Verbindung mit ohmschen Teilern

1 % vom Messwert ohne Kalibrierung

Messbereich Strom

0,5 ... 1000 A

Eingänge, Ausgänge, Meldungen, Schnittstellen

Digitale Ausgänge Relais, max. 5 A

4 frei konfigurierbar

Digitale Eingänge 24 VDC

4 frei konfigurierbar

RS-485 mit Modbus RTU-Slave

1

Ferntestfunktion

x

Hilfsenergie 24..230 VAC/DC, Leistungsaufnahme max. 3 VA

x

Leiter-Stromwandler

3

Summenwandler für wattmetrisches Erdschluss-Verfahren optional

1

Y-Schnittstelle zu CAPDIS

1

Selbsttestfunktion, Primärtestfunktion

x

Fehlerprävention und Fehlererfassung

Kurzschluss (I>>) mit Richtungsangabe

x

Erdkurzschluss (Ie>) mit Richtungsangabe

x

statischer Erdschluss (Ie> wattmetrisch) mit Richtungsangabe

x

transienter Erdschluss (Ie> Wischer) mit Richtungsangabe

-

Erdschluss mit Pulsortungsverfahren (Ie> Pulsortung)

-

Gerichtete Erfassung transienter Ereignisse zur Fehlerprävention

-

Ereignisspeicher (1..20) phasenbezogene Fehler

x

Grenzwertüberwachung für U, I, f, QU

x

selbstprogrammierbare Logik

x



 

 

 

Fernsteuerung von intelligenten Ortsnetzstationen

Intelligente Ortsnetzstationen werden häufig ferngesteuert. Die Ansteuerung der Motoren darf jedoch nur unter Berücksichtigung der Schaltzustände und der zulässigen Schaltströme (Scheinstrom und Blindstrom) erfolgen. Das IKI-50 kann über Modbus Steuerbefehle zur Motorbetätigung abgeben. Nachstehendes Beispiel zeigt eine Anwendung in einer mehrfeldrigen Schaltanlage. Neben der Spannungsmessung über kapazitive Teiler unter Nutzung des CAPDIS sind auch Messungen über ohmsche Teiler möglich. Das IKI-50 besitzt einen internen Energiepuffer für mindestens 6 Stunden. Die Versorgung der Motoren und der Fernwirktechnik muss über eine gesicherte Hilfsspannung, z. B. PSU-Hybrid  erfolgen.

 

 

 

Umschaltautomatik

Die Umschaltautomatik dient der Verkürzung der Wiedereinschaltzeit auf ein Minimum. Sofern die Synchronität der beiden einspeisenden Quellen nicht gewährleistet ist, empfiehlt sich immer eine Pausenzeit zwischen der Abschaltung der ersten Einspeisung und Zuschaltung der Reserveeinspeisung. Die Logik für die Umschaltautomatik kann entweder über das Display oder komfortabel über die Auswertesoftware KriesConfig parametriert werden.