Teilentladungen erkennen mit CAPDIS (R5)

Messverfahren für Teilentladungserfassung unterscheiden sich neben der Methodik insbesondere in ihrer Eignung für den jeweiligen Messort und den Betriebszustand des Messobjektes. Bei der Schaltanlagen-Herstellung dient die TE-Prüfung als Qualitätsmaßstab für die Isolationsfestigkeit einer neuen Anlage und wird unter laborähnlichen Bedingungen überprüft, während bei in Betrieb befindlichen Anlagen solche Prüfungen nicht mehr durchgeführt werden können.

 

Temporäre TE-Messungen von in Betrieb befindlichen Anlagen geben nur ein momentanes Abbild, reichen jedoch für eine generelle Gefährdungsbeurteilung häufig nicht aus. Mit der Teilentladungs-Erkennung im CAPDIS (R5) können der Teilentladungspegel von Anlagen und Systemen dauerhaft überwacht und Teilentladungen in einem Stadium erkannt werden, bevor diese zu stationären Fehlern führen und damit Folgeschäden oder Netzausfälle verursachen. Wird eine Teilentladung vom CAPDIS (R5) erkannt, kann die Anlage mittels eines Online-Diagnoseverfahrens detailliert untersucht werden, um die Teilentladungsquelle zu lokalisieren.

 

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ON 11 /2020

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