IKI-50_1F_PULS_EW_104_1%

IKI-50_1F_PULS_EW_104_1%

Stationsleitgerät für einen Abgang

Artikelnummer: 2522157

Mit der Produktreihe IKI-50 stehen flexible Feldleitgeräte für Ortsnetzstationen in... mehr
Produktinformationen "IKI-50_1F_PULS_EW_104_1%"

Mit der Produktreihe IKI-50 stehen flexible Feldleitgeräte für Ortsnetzstationen in verschiedenen Azusführungen zur Verfügung. Das IKI-50 ist die passende Lösung für intelligente Ortsnetzstationen und bietet den Verteilnetzbetreibern ein hohes Maß an Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Informationen stehen sowohl vor Ort als auch in der zentralen Netzleitstelle zur Verfügung. Fehler können umgehend erkannt und lokalisiert werden.

 

Lastflussmessung

  • Spannungen, Ströme, Leistungen, cos-phi ...
  • Momentan- und Mittelwerte
  • Grenzwertüberwachung

Fehlererfassung

  • Kurzschlusserfassung (gerichtet, ungerichtet)
  • Erd(kurz)schlusserfassung mit vier unabhängigen Verfahren
  • für alle Sternpunktbehandlungen geeignet
  • kein Summenwandler erforderlich (Ausnahme: Wattmetrische Erdschlusserfassung)
  • Fehlerfrüherkennung mittels transienter Fehlererfassung

Fernsteuerung und Netzautomation

  • selektive Steuerung von bis zu zwei Motoren (je vier digitale Ein- und Ausgänge)
  • Umschaltautomatiken
  • Umfangreiche Logikfunktionen frei programmierbar über Display oder PC-Software KriesConfig

IKI-50 ist wartungsfrei

  • keine Batterie
  • 6 h Puffer durch internes wartungsfreies Kon­­densatormodul in Kombination mit ungesicherter Hilfsspannung

Optionale Klasse 1 Spannungsmessung

  • über ohmsche Sensoren statt CAPDIS

 

Variantenübersicht

 

 

Allgemein

Schutzgrad

IP 20

Isolationsspannung

1 kV, 1 Minute

Gehäuse

DIN 43700

Empfohlener Ausschnitt

92 x 45 mm

Anschlusskabelquerschnitt

max. 2,5 mm2

Betriebstemperaturbereich

-25 °C .. +55 °C (max. 40 °C während Kalibrierung)

Betriebstemperaturbereich

-30 °C .. +70 °C erweiterter Bereich (Messabweichung 10%)

Lagertemperaturbereich

-25 °C .. +70 °C

Anzeigepuffer

6 h, wartungsfreier Kondensatorpuffer

Lastfluss-Messwerte

Nullstrom I0

x

Leiterströme I1, I2, I3

x

Phasenlagen I12, I23, I31

x

Nullspannung U0

x

Leiter-Erdspannungen U1, U2, U3

x

Verkettete Spannungen U12, U23, U31

x

Phasenlagen U12, U23, U31

x

Wirk-, Blind-, Schein-Leistung und -Arbeit

x

Phasenverschiebung cos-phi

x

Frequenz

x

Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B über Dauer dt

x

Min- u. Maxwerte der Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B über Dauer dT

x

Min- u. Maxwerte der Mittelwerte I, U, PQS mit Richtung A & B seit Rücksetzung

x

Genauigkeit Strommesswerte

3 % vom Messwert

Genauigkeit Spannungsmessung in Verbindung mit CAPDIS

3 % vom Messwert nach Kalibrierung

Genauigkeit Spannungsmessung in Verbindung mit ohmschen Teilern

1 % vom Messwert ohne Kalibrierung

Messbereich Strom

0,5 ... 1000 A

Eingänge, Ausgänge, Meldungen, Schnittstellen

Digitale Ausgänge Relais, max. 5 A

4 frei konfigurierbar

Digitale Eingänge 24 VDC

4 frei konfigurierbar

RS-485 mit Modbus RTU-Slave

1

Ferntestfunktion

x

Hilfsenergie 24..230 VAC/DC, Leistungsaufnahme max. 3 VA

x

Leiter-Stromwandler

3

Summenwandler für wattmetrisches Erdschluss-Verfahren optional

1

Y-Schnittstelle zu CAPDIS

1

Selbsttestfunktion, Primärtestfunktion

x

Fehlerprävention und Fehlererfassung

Kurzschluss (I>>) mit Richtungsangabe

x

Erdkurzschluss (Ie>) mit Richtungsangabe

x

statischer Erdschluss (Ie> wattmetrisch) mit Richtungsangabe

x

transienter Erdschluss (Ie> Wischer) mit Richtungsangabe

x

Erdschluss mit Pulsortungsverfahren (Ie> Pulsortung)

x

Gerichtete Erfassung transienter Ereignisse zur Fehlerprävention

x

Ereignisspeicher (1..20) phasenbezogene Fehler

x

Grenzwertüberwachung für U, I, f, QU

x

selbstprogrammierbare Logik

x



 

 

 

Fernsteuerung von intelligenten Ortsnetzstationen

Intelligente Ortsnetzstationen werden häufig ferngesteuert. Die Ansteuerung der Motoren darf jedoch nur unter Berücksichtigung der Schaltzustände und der zulässigen Schaltströme (Scheinstrom und Blindstrom) erfolgen. Das IKI-50 kann über Modbus Steuerbefehle zur Motorbetätigung abgeben. Nachstehendes Beispiel zeigt eine Anwendung in einer mehrfeldrigen Schaltanlage. Neben der Spannungsmessung über kapazitive Teiler unter Nutzung des CAPDIS sind auch Messungen über ohmsche Teiler möglich. Das IKI-50 besitzt einen internen Energiepuffer für mindestens 6 Stunden. Die Versorgung der Motoren und der Fernwirktechnik muss über eine gesicherte Hilfsspannung, z. B. PSU-Hybrid  erfolgen.

 

 

 

Umschaltautomatik

Die Umschaltautomatik dient der Verkürzung der Wiedereinschaltzeit auf ein Minimum. Sofern die Synchronität der beiden einspeisenden Quellen nicht gewährleistet ist, empfiehlt sich immer eine Pausenzeit zwischen der Abschaltung der ersten Einspeisung und Zuschaltung der Reserveeinspeisung. Die Logik für die Umschaltautomatik kann entweder über das Display oder komfortabel über die Auswertesoftware KriesConfig parametriert werden.